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Die meisten Menschen haben oft schon im Kindesalter, bedingt durch besondere Erlebnisse oder aber auch durch die Einflüsse anderer (z. B. die Eltern) eine gewisse Vorstellung von dem, was sie einmal beruflich machen möchten. Bei einigen mag sich dieser Berufswunsch erfüllen, andere hingegen schlagen nach der Schule einen ganz anderen Weg ein, weil sich im Laufe der Zeit einfach ihre Interessen vollständig gewandelt haben. Viele junge Leute ergreifen zwar - oftmals umständehalber - den ersten Job, bzw. den ersten Ausbildungsberuf, der sich ihnen bietet, träumen aber dennoch vielleicht ihr Leben lang den Traum von ihrem Traumberuf weiter. Vielleicht lässt sich der gewünschte Karriereweg nicht immer umsetzen, weil beispielsweise die finanziellen Voraussetzungen nicht gegeben sind, um eine - oftmals kostspielige - Ausbildung zu finanzieren? Anderseits spielt häufig auch die Tatsache einer ungünstigen Wirtschaftslage (sprich: ein geringes Arbeitsplatzangebot) eine entscheidende Rolle. Wie dem auch sei: wenn man bedenkt, dass eine Person in der Regel bis zum Rentenalter die gewählte berufliche Tätigkeit auszuüben hat - es sei denn, man entscheidet sich für einen „zweiten Anlauf“ in Form einer Zusatzausbildung, einer Umschulung oder als „Quereinstieg“ - so kann man sich glücklich schätzen, wenn der gewählte Beruf dennoch Freude bereitet.
2. Mögliche Träume und Vorstellungen aus Kindertagen
Sowohl heutzutage, als auch in früheren Zeiten haben viele Kinder und Jugendliche oftmals ihre ganz eigenen Vorstellungen vom späteren Berufsziel. Waren es damals häufig noch Berufe, wie z. B. Lokomotivführer, Feuerwehrmann oder Polizist, so unterscheiden sich die heutigen Ideen recht deutlich von den damaligen Berufswünschen. „Astronaut“, „Pop-Star“, „Pilot“, „Profi-Fußballer“ oder „Rennfahrer“ lauten diesbezüglich die „Standardantworten“ vieler befragter junger Leute. Wie auch immer: viele Eltern hoffen natürlich, ihre Kinder in diesem Zusammenhang unterstützen zu können, aber im Laufe der schulischen Ausbildung ihrer „Sprösslinge“ kristallisiert sich oft ein völlig neuer Berufswunsch heraus, für den sich die Teenager letztendlich entscheiden wollen. Spätestens zu dem Zeitpunkt geraten die kindlichen Träume von einer ersehnten Karriere als Popstar, Astronaut & Co. rasch ins Hintertreffen…. Aber wer sagt denn, dass Träume nicht auch einmal Wirklichkeit werden können? Mit Enthusiasmus, Einsatzbereitschaft und Durchsetzungsvermögen ist doch - gerade in der heutigen Zeit - so manches Ziel zu erreichen. Früher sah es in dieser Hinsicht leider in der Regel ein wenig anders aus. Warum sollte man sich als Erwachsener nicht auch „frohen Mutes“ und ehrgeizig daran machen, seine individuellen Vorstellungen vom Traumberuf durchzusetzen? Frei nach dem Motto: „No risk, no fun…!
3. Schulische und gesellschaftliche Voraussetzungen
Wie schon, dass der Mensch Träume hat; Vorstellungen, die ein jeder natürlich nur allzu gern realisieren würde. Genau das trifft auch auf die berufliche Karriere zu - aber nicht immer ist es auch möglich, den Weg zum gewünschten Berufsziel zu ebnen, denn in diesem Zusammenhang spielen viele Faktoren eine entscheidende Rolle. Bezeichnend ist beispielsweise die Tatsache, dass viele Arbeitgeber oftmals großen Wert auf den gesellschaftlichen „Status“ einer Person legen. Denn nicht allzu häufig sind Menschen aus so genannten „sozialen Brennpunkten“ in den „höherrangigen“ Jobs zu finden. Das Elternhaus an sich ist bei der Berufsfindung ein überaus wichtiger Faktor, denn die individuelle Förderung von Interessen und Fähigkeiten eines Kindes schon in jüngsten Jahren ist hier absolut maßgeblich. Zudem mögen es auf der einen Seite gewisse finanzielle Voraussetzungen sein, die dazu beitragen, ob ein bestimmter (Aus-)Bildungsweg eingeschlagen werden kann, oder nicht. Ein wichtiger diesbezüglicher Punkt ist zudem sicherlich auch die Frage der ethnischen Herkunft.
Stehen die Eltern dahinter?
Ob sich die Wünsche und Vorstellungen eines Kindes, ein bestimmtes Berufsziel zu erreichen, auch tatsächlich realisieren lassen, ist größtenteils abhängig von der Unterstützung durch das jeweilige Elternhaus. De facto ist diesbezüglich die entsprechende Förderung der Interessen, Vorlieben und Fähigkeiten eines Kindes von entscheidender Bedeutung - und zwar von Geburt an. Auch die finanziellen Gegebenheiten spielen bei der Berufswahl eine wichtige Rolle, denn hierbei ist zu berücksichtigen, dass eine Ausbildung in der Regel mit einem nicht unerheblichen Kostenfaktor verbunden ist - und nicht immer sind die Eltern daher auch in der Lage, ihr Kind bei der „Erfüllung“ ihres Berufswunsches zu unterstützen. Aber auch, wenn die finanziellen Rahmenbedingungen gegeben sind und eine entsprechende Hilfestellung seitens der Eltern in dieser Hinsicht möglich wäre, so ist die „moralische“ Unterstützung ein ebenso wichtiger Aspekt: ist diese nicht vorhanden, bzw. sind die Eltern gar gegen den geplanten Ausbildungswunsch, so sieht es so mancher junge Mensch als „unmöglich“ an, das angestrebte Ziel auch zu erreichen. Unterstützung in jeder Form und auch das Thema „Motivation“ seitens der Eltern sind daher unabdingbar.
Karrierechancen - für jede „Gesellschaftsschicht“ gleichermaßen gegeben?
Der Weg in die Berufswelt ist mitnichten einfach, sondern vielmehr sind auf dem Weg zum „Traumjob“ einige „Stolpersteinen“ und Hindernisse zu bewältigen. Der eine meistert diese möglicherweise relativ leicht, andere hingegen haben in diesem Zusammenhang ihre Schwierigkeiten, allen Anforderungen dieser „Welt der Erwachsenen“ gerecht werden zu können. Dieses wird vor allen Dingen dann der Fall sein, wenn der Bewerber a) aus einer so genannten „sozialen Randgruppe“ stammt und b) anderer ethnischer Herkunft ist. Glücklicherweise ist dieses nicht (mehr) die Regel, jedoch ist eine derartige Unterscheidung seitens vieler Unternehmen selbst in der heutigen Zeit noch immer zu beobachten. Aus diesem Grund kann es ein entscheidendes Argument sein, wenn zumindest innerhalb der Familie, bzw. des sozialen Umfeldes der Person, welche sich um einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz bemüht, der Zusammenhalt in ausreichendem Maße gegeben ist. Ist aber auch das nicht der Fall und der Bewerber steht quasi gänzlich ohne diesen Rückhalt dar, so ist dementsprechend ein erhöhtes Potential an Willensstärke und Durchsetzungsvermögen erforderlich, um dem „Traumjob“ ein Stückchen näher zu kommen.
Berufsgruppen
Für welche der vorhandenen Berufsgruppen sich eine Person letztendlich entscheiden wird, hängt in nicht unerheblicher Art und Weise von verschiedenen Gesichtspunkten ab, als da wären beispielsweise in erster Linie die jeweiligen Interessen und - nicht weniger ausschlaggebend - die Fertigkeiten des Menschen. Im Groben und Ganzen werden bestimmte Ausbildungs- und/oder Berufsstände unter der Bezeichnung „Berufsgruppen“ zusammengefasst, wie z. B. Schüler und Studenten, Arbeiter, Angestellte, Selbständige usw. In den jungen Jahren eines Menschen zeichnet es sich in der heutigen Zeit - zumindest hierzulande - nicht immer schon im Vorfeld ab, welchen Berufsweg ein Kind einmal ergreifen wird. Jedoch können bereits das soziale Umfeld (sprich: Elternhaus, Freunde, Schule usw.) aber auch der eigene Wille, bzw. die Zielstrebigkeit eines Menschen mit Sicherheit in hohen Maße beeinflussend sein im Hinblick auf die „Kategorie“, welcher der künftige Beruf der betreffenden Person einmal entsprechen wird. Fakt ist allerdings, dass eine „gesunde“ Basis gegeben sein muss - worauf der junge Mensch mit eigenen Kräften nach und nach aufbauen muss, um sein Ziel zu erreichen.
Informationen zur Berufswahl
4. Informationen zur Berufswahl
Sicherlich erlebt so mancher seine Schulzeit als eine überaus positive und lehrreiche Lebensphase, für den anderen hingegen scheint diese Zeit möglicherweise schier endlos zu sein und man fiebert einzig und allein dem endgültig letzten Schultag entgegen…. Wie auch immer: wer bereits während seiner Schulzeit ein genaues Bild vom jeweiligen Berufswunsch hat, kann sich glücklich schätzen. Hat man aber selbst kurz vor dem Ende der schulischen Ausbildung noch keine näheren Vorstellungen davon, wie der künftige Berufsweg eventuell aussehen könnte, bieten sich dem Interessierten wahrlich eine Fülle an Anregungen und Ideen. Gesetzt den Fall, dass man sich bereits für einen Beruf entschieden hatte und sich erst im Nachhinein herausstellt, dass dieser so gar nicht den eigenen Wünschen entspricht, so kann man gleichermaßen von den vielseitigen und informativen Beratungsangeboten profitieren, welche auf dem Weg zum „idealen“ Job eine nützliche Hilfestellung sein können. Wichtig ist in erster Linie lediglich, sich im Klaren darüber zu sein, wo jeweils die individuellen Stärken und Schwächen liegen, bzw. welche Berufsbilder in etwa den eigenen Begabungen und Interessen entsprechen könnten.
Fragen vor dem Karrierestart - erste Anlaufstellen
In Anbetracht der unglaublichen Vielfalt der zu erlernenden Berufe haben Schulabgänger in der Regel oftmals die „Qual der Wahl“. Sicherlich kann man zunächst im näheren sozialen Umfeld ein paar hilfreiche Anregungen oder gar Erfahrungsberichte zu einzelnen Jobs erhalten, jedoch müssen diese nicht immer gleich auch den eigenen Interessen und Vorstellungen entsprechen. Nichtsdestoweniger ist dieses aber auch ein geeigneter Weg, herauszufinden, inwieweit man gewisse Gegebenheiten besonderer Berufsgruppen auch für die eigene Karriere in Erwägung ziehen würde. Sollen nunmehr die ersten „weiterführenden“ Schritte in Richtung „Karriere und Zukunft“ getan werden? Ein jeder wird sich diesbezüglich sicherlich im Klaren darüber sein, dass die Planung des eigenen beruflichen Werdegangs - der ja nach Möglichkeit auch auf lange Sicht hin Erfolg versprechend und befriedigend sein sollte - wohldurchdacht sein muss. Üblicherweise haben viele junge Menschen bereits während ihrer Schulzeit die Möglichkeit, an berufsberatenden Informationsveranstaltungen teilzunehmen oder bei der Agentur für Arbeit, im so genannten Berufsinformationszentrum (BIZ) hinsichtlich möglicher Jobvorschläge Anregungen zu erhalten. Selbstverständlich bietet auch das Medium „Internet“ ein überaus reichhaltiges Potential berufsvorbereitender Maßnahmen, die auf dem „beruflichen Weg nach vorn“ sehr nützlich und vielseitig sind.
Weiterkommen im Job
Ist nach einer guten Vorbereitungsphase der richtige Beruf erst einmal gefunden und auch noch nach der Einarbeitungszeit empfindet der Arbeitnehmer die Tätigkeit als zufrieden stellend und motivierend, so ist dieses mitnichten ein Grund, sich auf seinen „Lorbeeren ausruhen“ zu dürfen. Denn nun heißt es, auch langfristig gesehen einen „guten Job“ zu machen, sprich: seine Position innerhalb des Unternehmens sowohl im Kollegenkreis, als selbstverständlich auch bei den Vorgesetzten durch eine gleich bleibend gute Arbeitsleistung zu „behaupten“. Darüber hinaus ist es sinnvoll, seinen „Horizont“ durch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen nach und nach zu erweitern, um unter Umständen über kurz oder lang gar eine höhergestellte Position (im aktuellen oder auch in einem neuen Unternehmen) erreichen zu können. Dieses ist in der Regel natürlich überaus motivierend für den Arbeitnehmer, festigt gewissermaßen auch die Stellung innerhalb des Unternehmens und sichert darüber hinaus auch die Chance auf eine Gehaltserhöhung…. Empfindet man als Arbeitnehmer seine derartige Stellung hingegen als unbefriedigend, so wäre eine Zusatzausbildung o. ä. eine gute Möglichkeit, seinen Weg in einen anderen Job (möglicherweise auch als „Quereinsteiger“) zu ebnen.
Informationen zu Ausbildung und Beruf - im Internet?
Auf dem Weg in die eigene berufliche Zukunft ist auf der einen Seite sicherlich eine professionelle Beratung durch die Agentur für Arbeit ein vernünftiger Weg. Wobei dieses allerdings nicht die einzige Möglichkeit ist, mehr über die individuellen beruflichen (Ausbildungs-)Chancen herauszufinden, denn in diesem Zusammenhang hat das world wide web ebenso eine ganze Menge zu bieten. Wer sich einmal näher damit befasst hat, wird feststellen, dass es neben unzähligen qualifizierten Jobangeboten, Stellenbörsen und auch Berufsbeschreibungen viele weitere Informationsangebote und auch äußerst hilfreiche Persönlichkeitstests zu entdecken gibt. Letztere stellen für die noch eher „Unentschlossenen“ eine überaus zweckmäßige Unterstützung dar, wenn es darum geht, herauszufinden, welche beruflichen Möglichkeiten es aufgrund vorhandener Fähigkeiten und Interessen überhaupt gibt. Darüber hinaus bieten viele Online-Personalberater berufliche Orientierungshilfen der unterschiedlichsten Art an. Aber nicht nur das, denn auch Bewerbungstrainings, Möglichkeiten zur direkten Online-Bewerbung sowie aktuellste Weiterbildungsmöglichkeiten sind im „Angebot“.
Verdienstmöglichkeiten und gesellschaftlicher Status
Die Zufriedenheit im Job, weil das Tätigkeitsfeld abwechslungsreich, spannend und gleichermaßen motivierend ist sowie eine gute Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen sind überaus wichtige Faktoren. Aber nicht nur innerhalb des Unternehmens ist der Arbeitnehmer bestrebt, einen gewissen „Status“ zu erreichen, bzw. zu sichern, sondern auch im privaten, gesellschaftlichen Bereich. Aus diesem Grund spielen selbstverständlich auch die finanziellen Aspekte eine entscheidende Rolle, wobei es dementsprechend Sinn macht, sich bereits vor der Bewerbung in einem Unternehmen auch hinsichtlich der gegebenen Verdienstmöglichkeiten zu informieren. Nicht zu vergessen sind in diesem Zusammenhang auch die (betriebsinternen) Weiterbildungsmöglichkeiten, die ebenfalls Aufschluss darüber geben können, ob und inwieweit Aussichten auf eine höhere Gehaltsstufe bestehen können. Denn Fakt ist, dass Menschen mit einem guten Einkommen innerhalb unserer Gesellschaft einen anderen Status erlangen (können), als Arbeitnehmer, deren Verdienst eher gering ist. Dieses verdeutlichen u. a. auch bestimmte so genannte „Status-Symbole“, wie z. B. Autos, Häuser, Kleidung usw. die sich Geringverdiener nur bedingt leisten können.
7. Glücklich alt werden im Berufsleben
In der Regel ist es das erklärte Ziel eines jeden Arbeitnehmers - egal, ob es sich dabei um Arbeiter, Angestellte, Selbständige usw. handelt - ein erfülltes Berufsleben mit einer zufrieden stellenden Tätigkeit, gesicherten finanziellen Verhältnissen sowie darüber hinaus einem guten, gesellschaftlichen Status zu erlangen. Sicherlich ist dieses stets mit viel Einsatz, Durchsetzungskraft, Power und Willensstärke sowie auch einem gefestigten Charakter verbunden. Für manch’ einen mag es vielleicht nicht immer die „Erfüllung“ sein, den größten Teil des Lebens in nur einem Unternehmen zu „verbringen“, sondern der Wunsch nach Abwechslung wiegt diesbezüglich stärker, jedoch ist ein Gesichtspunkt letztendlich doch entscheidend: jeder Mensch sollte bemüht sein, mit Freude am gewählten Beruf eigene angestrebte Ziele zu erreichen, um auch im Alter auf ein erfülltes Berufsleben zurückblicken zu können…!