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1 Die Bewerbung: Werbung in eigener Sache
Wenig Jobsuchende sind sich darüber im Klaren, dass sie mit einer Bewerbung im direkten Sinn des Wortes für sich werben sollen. Wenn es um die positive Darstellung der eigenen Person geht, reagiert man allzu oft mit einer antrainierten oder natürlichen Zurückhaltung, die in anderen Bereichen durchaus als höflich gelten mag, bei einer Bewerbung aber fehl am Platze ist. Hier geht es um die Vermarktung und den Verkauf der eigenen Arbeitskraft, die deshalb in ihrem besten Licht erscheinen soll. Trotzdem ist auch hier Fingerspitzengefühl erforderlich: Denn eine über den grünen Klee gelobte Ware macht den potentiellen Käufer misstrauisch.
Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie sich vor einer Bewerbung gründlich über sich selbst, also über Ihre Qualitäten und Fähigkeiten, Ziele und Wünsche, aber auch über Ihre Schwächen im Klaren zu sein.
1.1 Selbstanalyse – Brainstorming
Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich? So banal diese oft gestellten bzw. gelesenen Fragen auf den ersten Blick anmuten, sie bilden den ersten Schritt um sich über seine berufliche Zukunft klar zu werden – letztendlich auch deshalb, weil es darum geht, eine Arbeit zu finden, die Sie ausfüllt und fordert, die zu Ihrem (gewünschten) Lebensumfeld und zu Ihrem Wesen passt.
Zudem kommt Ihnen dieses erarbeitete Selbstbewusstsein – auf einer psychologischen Ebene – in allen Teilaspekten des Projekts Bewerbung zugute: Sie werden dadurch bei dem etwaigen Vorstellungsgespräch bzw. Assessment-Center selbstsicherer auftreten sowie Ihr Anschreiben und den Lebenslauf dementsprechend aufbauen. Ein gut durchstrukturierter Lebenslauf ist bereits ein Teil dieser Selbstanalyse.
Neben den harten Fakten (Ausbildung, Berufserfahrung, fachliche Qualifikationen, die aktuelle Lebenssituation sowie Erwartungen an die berufliche und private Zukunft) sollten die sogenannten Soft-Skills nicht außer Acht gelassen werden. Hierunter versteht man eher menschliche Eigenschaften und Persönlichkeitszüge, die einen bedeutenden Einfluss auf die Entscheidungsfindung des Personalers haben. Sie sollten sich also Zeit nehmen, um über Begriffe wie Verantwortungsgefühl, Teamfähigkeit, Umgangsformen, Motivation, Sprachkenntnisse, Selbstständigkeit, Konfliktlösungspotential oder z.B. Mut (zur Initiative) Gedanken zu machen sowie über Möglichkeiten relevante Soft-Skills zu beweisen bzw. hervorzuheben.
Die fachlichen bzw. menschlichen Kompetenzen, deren Sie sich nun bewusst sind, sollten im weiteren Verlauf nicht nur wahllos aneinandergereiht, sondern im Hinblick auf das Unternehmen bzw. die Stelle sorgfältig ausgewählt und eingesetzt werden.
1.2 Welches Unternehmen ist das richtige?
Wenn Sie nicht genau wissen, was Sie suchen, können Sie auch nur schwerlich das Richtige finden. Viele Bewerber kennen nur die grobe Richtung ihrer Suche und durchforsten Anzeigenmärkte und Online-Stellenbörsen nach zu schwammigen Begriffen. Was hier fehlt, ist ein klares Bild von der Stelle. Dies schließt die, zunehmend von Anglizismen durchsetzten, Bezeichnungen der Funktionen (oder ihre Synonyme), Tätigkeitsbeschreibungen und Entwicklungsmöglichkeiten mit ein.
Recherchen zum angestrebten Berufsfeld (Jobprofile) bringen Licht ins Dunkel. Die Analyse des Arbeitsmarktes und der Homepages der Unternehmen, die Sie interessieren, sind weitere Mosaikbausteine. Sehr hilfreich als Informationsquelle über die unterschiedlichsten Unternehmen ist die Unternehmensdatenbank von hobsons bzw. Hoppenstedt Online.
Jobsuche verlangt Kreativität. Kreativität auch im Sinne von Offenheit für Neues: Vielleicht entdecken Sie bei der Recherche neue Berufsfelder, neue Funktionen/Stellen innerhalb schon bekannter Branchen oder auch nur neue Bezeichnungen und Stichwörter, die Ihnen bei der Online-Suche weiterhelfen.
2 Die Jobsuche
Viele Wege führen zum Ziel. Da das Projekt Stellensuche ein langer, steiniger Bergpfad sein kann, muss mit der Suche frühzeitig begonnen werden – u.U. bereits Monate vor dem gewünschten Einstiegsdatum. Folgende Möglichkeiten der Suche bieten sich an.
2.1 Stellengesuche
Allein die Tatsache, dass ein Stellengesuch aufgegeben wurde, beweist dem Arbeitgeber Eigeninitiative. Doch das öffnet noch keine Unternehmenstüren. Gleichermaßen wie bei einer Bewerbungsmappe kommt es darauf an zu überzeugen. Eintönige Anzeigen werden schnell überlesen und vergessen. Ihr persönliches Werbekonzept muss schon mit der Überschrift fesseln. Die Schwierigkeit in einem Stellengesuch liegt darin, dass in einem relativ kurzen Text alle relevanten Informationen transportiert werden müssen. Hierzu zählen neben der präzisen Angabe der Jobvorstellung, Informationen zu Ihrem Ausbildungshintergrund und erworbenen Qualifikationen. Berufsspezifische Schwerpunkte sollten Sie ebenfalls mit aufführen. Weiterhin wird das Stellengesuch um persönliche Angaben (Alter, Geschlecht) ergänzt. Da Sie im Vorfeld nicht wissen wer Ihre Anzeige liest, ist der Hinweis auf Mobilität sinnvoll.
Entscheidend für den Erfolg ist die Fokussierung der Zielgruppe. Daher bedarf es einer sorgfältigen Auswahl der Plattform:
Wenn Sie in Ihrer näheren Umgebung suchen möchten, nutzen Sie die Wochenendausgabe großer regionaler Zeitungen.
Suchen Sie vorrangig in einer bestimmten Branche ist es unabdingbar in speziellen Fachmagazinen, Zeitungen oder ihren jeweiligen Online-Versionen zu inserieren: Stellensuchende in der Buchhandels- und Verlagsbranche können z.B. die Homepage des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels nutzen, Juristen die Neue Juristische Wochenschrift, Jobsuchende in der Werbebranche z.B. Werben & Verkaufen, Betriebswirte das Handelsblatt und Mediziner und Geisteswissenschaftler beispielsweise die Zeit.
2.2 Wo sucht man nach Stellen?
Printmedien aufzuzählen, deren man sich bei der Jobsuche bedienen kann, würde wenig Sinn machen. Erinnert sei nur daran, dass große, überregionale Zeitungen wie die Süddeutsche Zeitung und die Zeit natürlich auch einen größeren Kundenkreis ansprechen und Sie somit bei der Suche weniger allein sind, als wenn Sie sich an kleinere Tageszeitungen halten.
Jede Zeitung hat mittlerweile auch ihren Online-Auftritt. Dies stellt gemeinhin eine kostengünstige, flexiblere Möglichkeit der Suche dar – auch wenn nicht immer alle Stellenangebote des Printmediums in der Online-Version zu finden sind. Natürlich stellen die, für die Stellengesuche genannten Zeitungen auch Stellenangebote zur Verfügung.
Eine Ausnahme der Regel – aber trotzdem durchaus Erfolg versprechend – bildet der Wissenschaftsladen Bonn (Wilabonn) mit seinen wöchentlich erscheinenden Zeitschriften arbeitsmarkt Umweltschutz und Naturwissenschaften und arbeitsmarkt Bildung Kultur Sozialwesen, in welchen regelmäßig mehr als 140 Publikationen und Jobbörsen ausgewertet werden. Auf der Homepage findet man lediglich eine kleine Auswahl der Stellenangebote und ist somit gezwungen für diese Dienstleistung mittels Zeitschriften-Abonnement zu bezahlen.
Online-Jobbörsen: Es gibt eine Vielzahl von Jobsuchmaschinen, die die Webseiten von Zeitungen durchforsten. Eine sehr zu empfehlende Jobdatenbank ist hierbei www.caesar.de, welcher eine Vielzahl von Stellenbörsen und Zeitungsanzeigen als Grundlage dienen.
Zeit ist kostbar, und viele Stellenbörsen verschwenden diese mit langwierigen Log-ins. Eine große Auswahl an knapp kommentierten Jobbörsen finden Sie im Job-Branchenbuch.
Für Hochschulabsolventen bieten sich darüber hinaus die Homepages der Universitäten, auch zur Suche nach außeruniversitären Stellenangeboten, an.
Je nach Branche existieren zudem eher persönliche Arten der Jobsuche. Kontaktmessen und Kongresse sind zum Knüpfen von Beziehungen sowie zur Informationsrecherche probate Mittel. Weiterhin stellen Headhunter wichtige Bindeglieder zwischen Bewerber und Unternehmen dar. Der Zugang zu Headhunter-Adress-Datenbanken ist jedoch meist kostenpflichtig.
3 Erstellen der Bewerbungsunterlagen
Wenn die nötige Vorarbeit vollbracht ist, geht es an den praktischen Teil: der Konzipierung des Anschreibens und des Lebenslaufs.
3.1 Das Anschreiben
Das Anschreiben hat nicht die Funktion Inhalte des Lebenslaufs zu wiederholen. Es ist neben dem gesamten Layout der Bewerbungsmappe eine Chance der Bewerbung eine individuelle Note zu verleihen. Vermeiden Sie daher obsolet gewordene Floskeln wie „Hiermit möchte ich mich auf die Stelle als … bewerben.“ Ihr/e Werbetext/erste Arbeitsprobe muss überzeugen, unter vielen, vielleicht Hunderten von Bewerbungen hervorstechen und spannend auf Personalchefs wirken – es ist Ihr Ticket in die nächste Runde.
Das Anschreiben liegt der Mappe gesondert bei. Es sollte maximal eine DIN-A4-Seite lang – weniger ist hier mehr – und mit Datum, Absender- und Empfängeradresse, unter Berücksichtigung der genauen Rechtsform (GmbH, AG etc.) versehen sein. Eine Betreffzeile, ohne das ausgeschriebene Wort ‚Betreff’, gliedert den Brief und hilft dem Leser bei der Orientierung. Flattersatz, ein klassischer Schrifttyp (z.B. Times), knappe, präzise Sätze und eine klare Sprache sind unabdingbar. Vergessen Sie auch nicht (in blauer Farbe) zu unterschreiben. Der Hinweis auf relevante Anlagen (Zeugnisse, Arbeitsproben etc.) wird als Letztes aufgeführt.
Den Einstieg sollte ein, am Besten direkt an einen Ansprechpartner gerichtetes „Sehr geehrte/r…“ bilden, dem ein erster Satz folgt, der spannend und interessant genug ist, um zum Weiterlesen zu verführen. Eine Aussage über sich selbst kann dabei ebenso wirkungsvoll sein, wie der Grund, warum Sie das Unternehmen fasziniert. Prahlen Sie nicht und werfen mit leeren Schlagwörtern um sich. Treten Sie bestimmt, aber nicht überheblich auf.
Der Mittelteil ist auf das Unternehmen zugeschnitten und sollten folgende Fragen beantworten:
3.2 Der Lebenslauf
Der Lebenslauf ist meist das erste Dokument, welches in den Fokus des Interesses rückt.
Maximal zwei Seiten (exklusive Deckblatt) sollten ausreichen, um wichtige Stationen aufzuzeigen. In Mode gekommen ist auch die sogenannte Dritte Seite, auf der kurz die Motivation des Bewerbers angeführt wird und nach dem Lebenslauf eingeordnet wird.
Neu ist sicherlich niemandem, dass der erste Eindruck von einem Menschen entscheidend ist. Testen Sie daher die Wirkung mehrerer professioneller Bewerbungsfotos auf Bekannte. Achten Sie auf hochwertiges Papier und eine neue(!) Mappe. Ihre persönlichen Daten, eventuell als zusätzliches Deckblatt, sind dem Lebenslauf vorangestellt. Name, Beruf oder Ausbildungshintergrund, Alter und Geburtsort sind hierbei bedeutsam.
Nun gilt es den Lebenslauf (Curriculum Vitae), der auch so in der Überschrift benannt wird, in Gliederungsebenen zu unterteilen, sodass Personalchefs auch beim Querlesen ins Auge sticht, weshalb gerade Sie in die nähere Auswahl kommen sollten. Ob Sie chronologisch oder umgekehrt chronologisch beginnen möchten, hängt von Ihrer Intention ab. Verfügen Sie bereits über Berufserfahrung oder absolvierte Praktika, die für die neue Tätigkeit relevant sind, ist der nicht-chronologische Aufbau zu empfehlen. Hochschulabsolventen oder Schüler, die sich auf ein Praktikum o. Ä. bewerben, können chronologisch mit der Schulbildung beginnen.
Überpunkte werden optisch hervorgehoben und mit Zeitangaben in vollen Monaten und Jahren (11/05 – 01/08) versehen. Gehen Sie bei Ihrem Lebenslauf zudem ins Detail. Führen Sie beispielsweise Studienschwerpunkte oder Tätigkeitsbereiche Ihres jetzigen Jobs stichpunktartig an. Folgende Überpunkte sollten – insofern möglich – aufgeführt werden:
Persönliche Daten, Schulausbildung, Hochschulausbildung, Weiterbildung, Praktika, relevante Auslandsaufenthalte und besondere Kenntnisse und gegebenenfalls Freizeitaktivitäten, die – falls für die Stelle relevant – ein bisschen über Sie als Privatmensch verraten. Im Topic Besondere Kenntnisse können Sie geballt Ihre Fähigkeiten hervorheben: EDV-Kenntnisse, Fremdsprachen oder ehrenamtliche Tätigkeiten fallen hierunter. Ihr Curriculum Vitae muss lückenlos sein, Zeiten der Arbeitslosigkeit sollten aber nicht so explizit genannt sein. Die Formulierung berufliche Neuorientierung wäre sinniger. Zum Schluss sei darauf verwiesen, dass der Lebenslauf als Dokument mit Ort und Datum versehen, von Ihnen unterschrieben sein muss. In der Bewerbungsmappe folgen auf den Lebenslauf die Anlagen, beginnend mit der jüngsten.
4 Sonderformen: Online- und Initiativbewerbung
Online-Bewerbungen sind schnell und billig. Doch Vorsicht: Sorgfalt hat stets oberste Priorität. Finden Sie bei Stellenanzeigen nur die Postanschrift, sollten sie eventuell den postalischen Weg bevorzugen, da Personalabteilungen zum Teil in einer E-Mail-Papierflut ersticken. Falls erwähnt, nutzen Sie diese Art der Bewerbung. Beachten Sie dennoch: E-Mail-Bewerbungen sind meist Kurzbewerbungen. Ein ansprechendes (verkürztes) Anschreiben, welches direkt in der E-Mail steht und der Lebenslauf als Anhang genügen als Erstkontakt. Anhänge, falls erwünscht auch Zeugnisse, versenden Sie in den gängigen Formaten (am Besten PDF).
Immer mehr Unternehmen stellen softwaregesteuerte Online-Formulare bereit, in denen eine strikte Dateneingabe erfolgt und Lebenslaufstationen abgefragt werden. Diese werden nach Schlagwörtern durchsucht und Bewerber mit der höchsten Übereinstimmung sind weiter. Interessant für Jobsuchende in der Reiseverlagsbranche ist beispielsweise das Karriere-Portal von MairDumont oder allgemein das Portal der Agentur für Arbeit.
Die Erfolgsquote bei Initiativbewerbungen liegt schätzungsweise bei 15-20%. Ziel ist es ein sorgfältig ausgesuchtes Unternehmen darauf aufmerksam zu machen, dass gerade Sie der richtige für eine bestimmte Tätigkeit sind. Das Anforderungsniveau ist hierbei sehr hoch und bedarf einer äußerst präzisen Recherche des Unternehmens. Finden Sie auch Ansprechpartner heraus. Unmotivierte Bewerbungen von verzweifelt wirkenden Arbeitssuchenden tragen daher zu Recht den Namen Blindbewerbung. Die Vorteile liegen dennoch auf der Hand:
- Die Konkurrenz ist weitaus geringer.
- Beim Anschreiben müssen Sie nicht alle Kriterien der Stellenanzeige erfüllen, sondern können Ihre eigenen Qualifikationen hervorheben.
- Sie zeigen ein hohes Maß an Engagement.
- Ihre Unterlagen werden meist aufbewahrt und nicht, wie bei einer ausgeschriebenen Stelle, nach der Einstellung eines anderen Kandidaten zurückgesandt.
Ein Tipp: Haken Sie nach zwei bis drei Wochen noch mal nach und erkundigen sich nach dem Stand der Dinge.
5 Das Vorstellungsgespräch
Herzlichen Glückwunsch! Mit der Einladung zu einem Vorstellungsgespräch haben Sie bereits den Beweis, dass Ihre Unterlagen Ihren neuen Arbeitgeber überzeugt haben. Dennoch: Wirken Sie unvorbereitet, gehemmt oder zu sehr von sich überzeugt, könnte die erste zugleich die letzte Begegnung sein. Nun gilt es herauszufinden, ob Sie wirklich auch das einhalten, was Sie versprochen haben. Passen Sie ins Unternehmen? Primär geht es hierbei um persönliche und anforderungsspezifische Merkmale.
Im Folgenden finden sie eine Checkliste zum Vorstellungsgespräch:
Organisatorische Aspekte:
Anfahrtsweg, adäquate Kleidung etc.
Einholen von Unternehmensinformationen:
Unternehmensstruktur und -philosophie, Produkt- und Serviceleistungen, Zielgruppen, Mitarbeiterzahl, Umsatz etc.
Gesprächsvorbereitung:
Bereiten Sie sinnvolle Fragen vor, die Ihr Interesse am Unternehmen signalisieren
Beantworten Sie im Vorfeld Fragen, die Ihnen gestellt werden können. Ein Vorstellungsgespräch ist kein Referat, aber dennoch eine Art Präsentation, die vorbereitet sein muss. Antworten auf gängige Fragen zu den Motiven der Bewerbung, Ihrer Leistungsmotivation, Ausbildung und Vorerfahrungen und evtl. zum familiären Umfeld sollten sie parat haben. Auch wenn sie vielen Bewerbern lächerlich erscheinen: Fragen zur eigenen Person und zu den Stärken und Schwächen tauchen – mitunter etwas versteckt – sehr häufig auf. Um in diesen Fällen nicht überrumpelt, sondern souverän zu wirken, ist es unerlässlich auch hierfür passende Antworten in petto zu haben.
Die Bewerbung auf ein Stellenangebot stellt den ersten und wichtigsten Schritt zu einer neuen Anstellung dar. Es gilt, mit der Bewerbung einen möglichst guten Eindruck auf den Personalchef zu machen und Neugier auf die eigene Person zu wecken. Schließlich soll der Personalchef Lust bekommen, den Bewerber in einem persönlichen Gespräch näher kennen zu lernen. Hierzu muss die Bewerbung einerseits die fachliche Qualifikation des Bewerbers vermitteln, andererseits muss der Bewerber auch einen sympathischen und seriösen Eindruck hinterlassen. Hierbei gibt es verschiedene Punkte zu beachten die im Folgenden näher betrachtet werden sollen.