[ Startseite ] [ Informationen ] [ Bewerbung ] [ Berufe ] [ Lehrstellen ] [ Ausbildung ] [ Arbeit ] [ Jobs ] [ Stellenanzeigen ]
Wo findet man einen geeigneten Job?
Zugegeben: dass es in der heutigen Zeit nicht mehr unbedingt einfach ist, eine den individuellen Wünschen entsprechende berufliche Tätigkeit zu finden, ist Fakt. Nichtsdestotrotz hat sich hinsichtlich der aktuellen wirtschaftlichen Lage glücklicherweise einiges getan, so dass dem Bewerber auf seiner Suche nach einem interessanten Job ein oftmals wesentlich größeres Angebotspotential zur Verfügung steht, als noch vor wenigen Jahren. In dieser Hinsicht ist es auch zweitrangig, ob es sich beim gesuchten Berufsfeld um eine Stelle im handwerklichen Bereich oder aber um ein Angestelltenverhältnis handelt. Wie auch immer: die beste Methode für Jobsuchende kann oftmals sein, durch Erzählungen oder Berichte innerhalb des sozialen Umfeldes von möglichen freien Arbeitsplätzen zu erfahren. Auf diese Weise erhöhen sich in dem einen oder anderen Fall sogar die Chancen, aufgrund „positiver Fürsprache“ den Arbeitsplatz auch tatsächlich zu bekommen. Wer nun aber nicht unbedingt das Glück hat und auf „direktem Wege“ durch Freunde und Bekannte von freien Stellen am Arbeitsmarkt erfährt, nutzt im Normalfall den umfangreichen Service des BIZ, dem so genannten Berufs-Informations-Zentrum des Arbeitsamtes. Denn hier gibt es nicht nur viele Möglichkeiten, entsprechend der eigenen Qualifikationen und Fähigkeiten einen geeigneten Posten zu finden, sondern der Arbeitssuchende kann sich bei Fragen stets auch an einen hilfsbereiten Mitarbeiter wenden. Initiativbewerbungen sind darüber hinaus ebenfalls eine geeignete Methode, einen neuen Arbeitsplatz zu finden, denn viele Unternehmer schätzen eine derartige Eigeninitiative sehr. Für den Fall, dass zum aktuellen Zeitpunkt gerade keine freie Stelle im betreffenden Unternehmen zu vergeben ist, besteht dennoch die Option, die - im Volksmund auch als „Blindbewerbung“ bezeichneten - Unterlagen im jeweiligen Personalbüro zu belassen. Vielleicht hat man bei der nächsten dortigen Stellenausschreibung mehr Glück? Öffentliche Stellenangebote sind darüber hinaus sicherlich die am häufigsten genutzte Variante, wenn es darum geht, sich zielstrebig auf die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz zu begeben. Geeignete Jobangebote findet man nicht nur in den entsprechenden Rubriken diverser Tageszeitungen, sondern des Weiteren auch im world wide web oder auch am „Schwarzen Brett“ unterschiedlicher Firmen. Diesbezügliche Möglichkeiten sind also viele vorhanden - nicht zu vergessen sind in diesem Zusammenhang die Stellenangebote der unterschiedlichen Personalvermittlungen. Auch eine persönliche Vorstellung vor Ort kann sich für interessierte Arbeitssuchende als sehr sinnvoll erweisen, sie ist zumeist allerdings mit ein wenig Mut und Willenskraft verbunden. Aber: so mancher Personalchef weiß einen solchen Einsatz durchaus zu würdigen. Vor allem aber erweist sich oftmals die Inanspruchnahme eines Headhunters, also eines Personalberaters als recht Erfolg versprechend. Dieses gilt insbesondere bei Stellen im Managementbereich sowie ähnlichen Führungspositionen. Entsprechende Stellenausschreibungen oder -angebote sind ebenfalls in den unterschiedlichsten Medien zu finden und garantieren eine überaus zuverlässige Unterstützung durch die Personalberater. Frei nach dem Motto: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt…“ sollte daher jede Methode ruhig einmal erprobt werden, denn eine von ihnen wird über kurz oder lang sicherlich von Erfolg gekrönt sein!
2. Stellenanzeigen von Personalvermittlern
Es mag sein, dass es Menschen gibt, die auf der Suche nach einer neuen, beruflichen Herausforderung die Dienstleistungsangebote unterschiedlicher Personalvermittlungen denen der Bundesagentur für Arbeit vorziehen. Dieses obliegt selbstverständlich ganz den eigenen Wünschen und Bedürfnissen - aber die hohe Erfolgsquote gibt ihnen Recht: warum sollte man auch nicht vom Know-how und den Erfahrungswerten privater Vermittler profitieren, denn auch die Unternehmen selbst begrüßen es immer häufiger, bei ihrer Bewerbersuche die Hilfe von Personalvermittlern in Anspruch nehmen zu können. Dementsprechend chancenreich sind für die Bewerber hingegen auch die gegebenen Voraussetzungen, schneller einen geeigneten Job zu finden. Umgekehrt verhält es sich so, dass Unternehmer die Möglichkeit haben, Zeit und Geld einzusparen, denn die Gebühren für die Firmen, (sprich: die Kunden von Personalvermittlern) sind relativ gering. Darüber hinaus „filtert“ eine Personalvermittlungsagentur im Auftrag der Unternehmen die individuell in Frage kommenden Bewerber anhand zuvor festgelegter Kriterien heraus. In Zusammenarbeit mit den suchenden Betrieben werden auch die jeweiligen Stellenangebote erstellt und sowohl in unterschiedlichsten - natürlich den „Zielgruppen“ entsprechenden - Printmedien veröffentlicht, als auch in Form von Online-Angeboten den Arbeitssuchenden zur Verfügung gestellt. Bei derartigen Stellenangeboten im Internet haben Jobsuchende gleichermaßen auch die Möglichkeit, sich direkt online (anhand einer Kurzbewerbung oder durch die Angabe ihrer Kontaktdaten) bei den betreffenden Unternehmen zu bewerben. Der „angenehme Nebeneffekt“ ist, dass dem einen oder anderen im Endeffekt das zeitraubende, aufwändige Gestalten teurer Bewerbungsmappen erspart wird.
3. Eigeninitiative zeigen
Nun, wer einen guten Job will, dem ist sicherlich nicht damit geholfen, die „Hände in den Schoß zu legen“ und darauf zu hoffen, dass sich vielleicht ein interessierter Personalchef finden wird, der ihn direkt zum neuen Job führt…. Eine interessante Vorstellung, die sich allerdings wohl nur eher selten bewahrheiten dürfte. Will man allerdings wirklich ein ganz bestimmtes Ziel erreichen, sprich: einen guten und sicheren Arbeitsplatz finden, so ist es sinnvoll, sich dessen bewusst zu sein, welche Wünsche und Vorstellungen man hinsichtlich der künftigen, beruflichen Tätigkeit hat. Relevant in dieser Hinsicht ist natürlich auch, inwieweit sich diese Ideale mit dem gewünschten Berufsziel überhaupt vereinbaren lassen. Sind die entsprechenden Voraussetzungen gegeben, wäre der nächste Step, sich durch aktuelle Stellenausschreibungen bei Jobbörsen (z. B. in den Printmedien, im Internet usw.) zu informieren, wo offene Stellen verzeichnet sind oder nimmt parallel dazu auch die Hilfe der Agentur für Arbeit in Anspruch (z. B. BIZ). Effektiv wäre auch die folgende Vorgehensweise: man wendet sich an Personalvermittlungsagenturen, welche die Personen, die an einer neuen Herausforderung interessiert sind, gleichermaßen kompetent und engagiert auf ihrer Suche unterstützen. Nicht weniger Erfolg versprechend ist darüber hinaus auch die Inanspruchnahme eines so genannten „Headhunters“. Einerseits ist es möglich, bestimmte „Jobvermittler“ - überwiegend auch im world wide web - zu kontaktieren, welche sich wiederum, den Vorgaben, Qualifikationen und Vorstellungen des Suchenden entsprechend, auf direktem Wege „ans Werk machen“. Das bedeutet im Klartext, dass ein Headhunter quasi auf professionelle Art die Jobsuche für „Privatleute“ übernimmt, indem er beispielsweise bereits bestehende Kontakte nutzt oder sich mit Hilfe eines breit gefächerten „Netzwerkes“ bemüht, einen geeigneten Job für seine „Auftraggeber“ zu finden. Ein Arbeitssuchender kann eine gewisse Portion „Eigeninitiative“, also sein „wirkliches“ Interesse an einer neuen Arbeitsstelle natürlich auch durch das Einreichen so genannter Initiativbewerbungen bei in Frage kommenden Unternehmen beweisen. Personalchefs wissen einen derartigen Einsatz oftmals sehr zu schätzen, wodurch sich die Chancen auf eine erhoffte freie Stelle ggf. noch vergrößern könnten.
3.1. Welche Kriterien beinhaltet eine Stellenanzeige im Allgemeinen?
Um sich bereits im Vorfeld die besten Voraussetzungen zu sichern, einen guten und qualifizierten Arbeitsplatz zu erhalten, ist es überaus wichtig, dass sich der Bewerber hinsichtlich der richtigen Vorgehensweisen in bezug auf den neuen Job genau informiert - selbst kleinste Fehler im Bewerbungsverfahren könnten die Chance auf die erhoffte freie Position in einer Firma „platzen“ lassen. In diesem Zusammenhang sollte man sich zuerst genauer mit dem Inhalt einer Stellenanzeige auseinandersetzen, um einerseits zu prüfen, ob die ausgeschriebene Stelle überhaupt geeignet ist - oder nicht. Ein solches Jobangebot enthält üblicherweise Angaben zur ausgeschriebenen Stelle an sich (sprich: Bezeichnung der Tätigkeit, die genaue Funktion des neuen Mitarbeiters, sämtliche Aufgabenbereiche usw.) Darüber hinaus sind ggf. die Arbeitszeiten (z. B. ob Voll- oder Teilzeit) und der jeweilige Ausübungsort erwähnt sowie außerdem natürlich das Anforderungsprofil zur freien Stelle. Hiermit sind sowohl die persönlichen Anforderungen der Bewerber gemeint, als auch die fachlichen Qualifikationen, die der künftige Mitarbeiter „mitbringen“ sollte. Neben der Angabe zum möglichen Arbeitsbeginn wird oftmals auch um die Nennung der individuellen Gehaltswünsche gebeten. Allgemein gilt, dass Jobsuchende, die sich aufgrund einer ausgeschriebenen Stellenanzeige bewerben, in erster Linie sorgsam darauf achten sollten, die vom Unternehmen aufgezeigten (persönlichen und fachlichen Anforderungen) in ihren Bewerbungsschreiben zu erwähnen, bzw. hierauf auch näher einzugehen. Das bedeutet konkret Folgendes: sucht ein Konzern beispielsweise einen Mitarbeiter mit Erfahrungen im buchhalterischen Bereich, so sind in der Bewerbung selbstverständlich auch die jeweiligen Kenntnisse des Bewerbers zu nennen: „…jahrelang war ich im Bereich Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung tätig und wurde außerdem regelmäßig mit den Tätigkeiten des Mahnwesens beauftragt…“. Wird auf einzelne Punkte einer Stellenanzeige nur vereinzelt (oder gar nicht) eingegangen, so könnte dieses beim Geschäftsführer, bzw. beim „Personalchef“ des betreffenden Unternehmens möglicherweise den Eindruck erwecken, bei der vorliegenden Bewerbung handele es sich lediglich um ein „Standardanschreiben“, welches viele andere Firmen gleichermaßen erhalten. Verständlich, dass diese gleich „mangels Interesse“ im Ablagekorb landen…. Unabdingbar ist es also, ein Bewerbungsanschreiben so individuell wie möglich zu gestalten - übrigens ist auch auf eine absolut korrekte Schreibweise der im Stellenangebot genannten Kontaktdaten der Ansprechpartner zu achten…. Anmerkend sei hier erwähnt, dass es im world wide web viele Anregungen und Tipps hinsichtlich korrekter Bewerbungsanschreiben zu finden gibt. Somit dürfte einer neuen, beruflichen Herausforderung nichts mehr im Wege stehen….
3. 2. Kontaktaufnahme durch Headhunter aufgrund einer Stellenanzeige
Gerade in Führungspositionen wird oft die Unterstützung eines so genannten Headhunters in Anspruch genommen. Ist ein gut bezahlter Manager z. B. auf der Suche nach einer neuen, beruflichen Herausforderung, so wird er aufgrund bestehender Verpflichtungen im Job in der Regel nur wenig Zeit haben, sich intensiv um einen neuen, qualifizierten Arbeitsplatz zu bemühen. Darüber hinaus sollte die Jobsuche in diesem Zusammenhang auch zu jeder Zeit auf diskrete Art und Weise getätigt werden, denn es ist sicherlich nicht gewünscht, wenn der aktuelle Arbeitgeber vorzeitig über einen Jobwechsel seines Mitarbeiters informiert wird…. Interessierte haben - neben den „üblichen“ Stellenangeboten - die Möglichkeit, sich in bestimmte Datenbanken unterschiedlicher Headhunter einzutragen, bzw. dort zu registrieren und die persönlichen und auch fachlichen Qualifikationen im „Profil“ zu hinterlegen. Dann heißt es eigentlich „nur“ noch: abwarten, bis sich ein Headhunter, bzw. ein Personalberater mit dem Jobsuchenden in Verbindung setzt. In der Regel geht dieses verhältnismäßig rasch, denn für einen guten „Job“ lassen sich die Berater wahrlich auch gut bezahlen - diese Leistungen können gut und gerne schon mal ein Drittel des vereinbarten Jahresgehaltes der vermittelten (Führungs-)Person betragen. Somit liegt es nahe, dass eine Beratung, bzw. die Unterstützung durch einen Headhunter auch in den meisten Fällen recht erfolgreich verlaufen wird. Natürlich erfolgt der Anruf eines Headhunters, also eines Personalberaters nicht nur im Falle einer getätigten Registrierung in den entsprechenden Datenbanken, sondern „gute Leute“, sprich: Mitarbeiter, welche sich aufgrund herausragender Leistungen innerhalb ihres Unternehmens einen Namen gemacht haben, dürften gleichermaßen mit einer Kontaktaufnahme durch einen Headhunter rechnen. In einem derartigen Fall sollte der Angerufene allerdings mitnichten gleich ein mögliches Desinteresse bekunden, sondern sich zuvor genau überlegen, ob, bzw. inwieweit er sich mit der Unterstützung seitens des Personalberaters verbessern könnte. Warum sollte man sich auch nicht einmal anderweitig über mögliche Chancen informieren? Wenn das Angebot zum aktuellen Zeitpunkt vielleicht nicht in Frage kommt, so könnte es dennoch hilfreich sein, sich das eine oder andere „Hintertürchen“ offen zu lassen…. Anm.: nicht nur Angestellte in Führungspositionen können von der Beratung eines Headhunters profitieren, sondern vermehrt nehmen auch Sekretärinnen oder Assistenten unterschiedlichster Branchen diese Unterstützung für sich in Anspruch!
3. 3. Erfolgreich starten in den neuen Job
Nach vielen Bewerbungsschreiben, schier endlosen Fahrten zu unterschiedlichsten Unternehmen sowie scheinbar zahllosen Vorstellungsgesprächen ist es endlich geschafft…! Die Zusage für den neuen Job ist nunmehr „in der Tasche“, der Arbeitsvertrag ist unterschrieben und es sind nur noch wenige Tage hin, bis zum ersten Arbeitstag im neuen Unternehmen. In Anbetracht all’ der Veränderungen, sprich: die neuen Vorgesetzten, neue Mitarbeiter, ein umfangreicheres Aufgabengebiet oder aber auch eine höhere Verantwortung im Job…, wird sich zu Beginn normalerweise ein leicht „mulmiges Gefühl in der Magengegend“ bemerkbar machen. Aber das geht selbstverständlich schon sehr bald vorüber - und relativ rasch wird sich der neue Mitarbeiter mit den jetzigen Gegebenheiten in seinem neuen Wirkungskreis vertraut gemacht haben. Nun heißt es in erster Linie, seine Position innerhalb der Abteilung, bzw. im Unternehmen zu festigen und nach Möglichkeit auch ein ungefähres Bild davon zu erlangen, wie die so genannten „betriebsinternen Spielregeln“ lauten, welche „ungeschriebenen Gesetze es zu beachten gilt usw.…. All’ dieses sind Faktoren, die selbst die erfahrenste Führungspersönlichkeit nicht wissen kann, also gilt es, sich diesbezüglich „schlau zu machen“. Darüber hinaus wäre es weiterhin wissenswert, welche Arbeitsabläufe im Einzelnen auf den neuen Mitarbeiter zukommen werden. Wer glaubt, im neuen Unternehmen sogleich „freudestrahlend“ begrüßt zu werden, befindet sich im Irrtum, denn in aller Regel verhält es sich doch zunächst so, dass der neue Mitarbeiter von den Kolleginnen und Kollegen erst einmal mit ein wenig Skepsis sowie einer gewissen Portion Neugier „beäugt“ werden. Da heißt es schlicht und einfach, selbstbewusst aufzutreten und sich den Fragen der Kollegen offen und frei zu stellen, was auf der anderen Seite wiederum keineswegs bedeuten soll, freimütig zu viel „auszuplaudern“…! Um es auf den Punkt zu bringen: eine gesunde Zurückhaltung, eine gewisse Offenheit für Neues sowie allem voran: Kompetenz und Fachwissen sind schon die ersten Schritte auf dem Weg in die neue, berufliche Zukunft.